Poker Webseiten mit den wenigsten Disconnects

Unser Homepageartikel beschäftigt sich damit, wie Disconnects entstehen, und welche Poker Webseiten die wenigsten Disconnects haben.

Im Gegensatz zu Live Poker im Casino stehen dem Poker-Fan online zahlreiche Möglichkeiten rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr zur Verfügung. Egal ob Cash Game oder Turnier, bei einer guten Poker Webseite gibt es von beidem reichliche Auswahl zu jeder Tageszeit.

Eine der unangenehmsten Begleiterscheinungen beim Pokern online sind jedoch die Disconnects - also Störungen bei der Verbindung zwischen der Pokersoftware und dem Server der Poker-Webseite. Jeder online Pokerspieler kennt dieses Phänomen - man hat gerade eine gute Hand, und Geld ist im Pot und plötzlich stockt das Spiel! Die Pokeranbieter geben einem zwar meist einige Sekunden Zeit, um in der Hand zu bleiben, aber oft führt ein solcher Disconnect doch dazu, dass die Hand gefoldet wird.

Es gibt kaum etwas, was frustrierender ist, und vor allem weil es oft so zu sein schein, dass Disconnects immer gerade dann auftreten, wenn man AA oder KK hat. Als Spieler ist es daher natürlich wichtig zu wissen, welche Poker Webseite die wenigsten Disconnects hat.

Wodurch entstehen Disconnects beim online Poker?

Ein Grund kann eine unstabile Poker-Software sein. Kleinere Anbieter und neue Poker Rooms verwenden manchmal schlecht programmierte oder nicht ausgereifte Software-Produkte, was zu Spielunterbrechungen trotz guter Internetverbindung führen kann.

Ein weiterer Grund könnte der eigene Internetanbieter sein. Falls die eigene Verbindung immer mal wieder abbricht, sollte man über einen Wechsel zu einem anderen Anbieter nachdenken. Eine alternative Lösung wäre es, auf dem Handy die mobile App des Online-Poker-Anbieters zu installieren und einen Vertrag für ein unabhänges mobiles Internet-Paket abzuschließen. So könnte man bei einem Disconnect schnell das Handy zur Hand nehmen und die Hand bzw. das Turnier notfalls per Handy zu Ende spielen.

Störungen auf den Servern der Online Poker Webseite - das ist der Faktor, auf den der Spieler den geringsten Einfluß hat. Eine gute Poker-Webseite hat immer mehrere Server, über die das Spiel abgewickelt wird, und fällt einer der Server aus, dann werden die betroffenen Spieler einfach auf einen anderen Server umgeleitet. Sind viele Spieler betroffen, dann kann dieses Umleiten aber durchaus länger dauern und der Spieler ist für eine Weile offline. Dieses Phänomen tritt besonders oft bei Pokerwebseiten auf, die sehr viele Spieler haben. Dies ist auch der Grund, warum gerade der Marktführer Pokerstars in der Wertung der Webseiten mit den wenigsten Disconnects (siehe unten) sehr schlecht abschneidet

Viele Poker-Anbieter zielen jedoch vor allem auf bestimmte Märkte bzw. Regionen. Daher ist das Angebot und das Spieleraufkommen zu bestimmten Uhrzeiten stärker oder schwächer. Ebenso ist der tägliche Turnierkalender, was die Startzeiten der attraktivsten Turniere angeht, an die jeweilige Zeitzone angepaßt. Aber diese Fokussierung auf einen bestimmten Markt hat auch zur Folge, dass der Anbieter mehr Server in dem jeweiligen Land bucht. Das wiederum bedeutet kürzere Wege und weniger Disconnects!

Wer also von Deutschland aus online Poker spielen möchte tut also gut daran, bei einem Poker Room zu spielen, der auf den deutschen Markt zielt. Sonst müßte man sich damit abfinden, mitten in der Nacht aufzustehen um die großen Turniere mitspielen zu können.

Die großen online Poker-Anbieter, die den weltweiten Markt gleichermaßen bedienen, lösen diese Problem auf durchaus verschiedene Weisen. Beispielsweise variieren die Zeitfenster, die der Anbieter dem Spieler gibt, um sich wieder zu verbinden von Anbieter zu Anbieter.

Welche Poker Anbieter sind die besten für deutsche Spieler?

Von allen seriösen, größeren Anbietern sind für deutsche Spieler am ehesten Bet365 und 888 Poker empfehlenswert. Beide verfügen über ausgezeichnete und stabile Software, ein großes Spieleangebot bei Cash Games und Turnieren und über zuverlässige Server-Architektur.

Nun ist es natürlich so, dass Disconnects nie völlig ausgeschlossen sein werden - Technik versagt nun einmal von Zeit zu Zeit. Genau deshalb hat 888 Poker eine Funktion eingeführt, die wir persönlich für optimal halten, um ein faires Spiel zu garantieren: Die PAUSENFUNKTION bei Turnieren. Sobald festgestellt wird, dass bei einem der Server eine Störung vorliegt, wird das gesamte Turnier angehalten, bis die Störung behoben ist. Das dauert meist nicht allzu lange, und hat den Vorteil, dass nicht eine Gruppe von Spielern benachteiligt wird während die anderen Spieler weiterspielen können!

Gerade die Turniere um +/- 50$ sind bei 888 Poker sehr attraktiv, mit noch überschaubaren Teilnehmerfeldern. Beide Anbieter zeichnen sich auch durch einen hervorragenden und schnellen Kundenservice in deutscher Sprache aus.

Aktuell bietet 888 Poker eine kostenlose Start-Bankroll von 88$ für alle deutschen Spieler an, die sich über diesen Link bei 888 anmelden. Dieses Angebot ist ideal, um darauf basierend den Aufbau einer Bankroll zu versuchen! Einen zusätzlichen 400$-Bonus bekommt man dazu, wenn man später eigenes Geld einzahlt.

Der Konkurrent Bet365 zeichnet sich nach unserer persönlichen Erfahrung durch eine durchweg geringe Disconnect-Problematik aus. Man bekommt hier zwar keine Gratis-Bankroll, dafür ist Bet365 aber im Cashgame Bereich etwas besser aufgestellt als 888, speziell auf den höheren Limits. Auch die Spielstärke der Konkurrenz ist eher etwas niedriger. Hinzu kommt ein Angebot für Sportwetten und Casino wie es kein anderer Anbieter weltweit zu bieten hat. Registrierte Kunden können über die bet365 - Webseite sogar (legal!) Live-Streams verschiedenster Sportarten anschauen - und dabei während des laufenden Matchs verschiedene In-Game Wetten abschließen und abgeschlossene Wetten wieder an Bet365 zurückverkaufen, zwei Funktionen, die nur wenige Sportwettenseiten bieten.

Hier klicken, um zu Bet365 zu besuchen - mit dem Link sind Wett-Kredite von 100 € nach der ersten Einzahlung garantiert.

Was ist mit Pokerstars und Full Tilt?

Diese beiden Poker Rooms waren früher einmal die beliebtesten Anbieter, und Pokerstars ist nach wie vor der größte Anbieter. 

Dennoch raten wir ausdrücklich von diesen beiden ab. Seit der Übernahme durch die Amaya Group haben sich beide Anbieter in einer derart dramatischen Weise verändert, die nur noch als massive Abzocke zu bezeichnen ist. Der Rake wurde so erhöht, dass Gewinne bei Cash Games immer schwieriger geworden sind. Anfängliche Rakeback-Angebote wurde inzwischen wieder reduziert. Treuepunkte für die Teilnahme an von Pokerstars veranstaltete Live-Turniere wie EPT oder LAPT wurden komplett gestrichen, sehr zum Ärger der Spieler.

Auch liegen beide Anbieter bei der Anzahl der Disconnects ganz vorne (im negativen Sinn). Es scheint, dass für das große Spieleraufkommen nicht genug Serverkapazität geschaffen wurde (wohl aus Kostengründen), und das obwohl Pokerstars und Full Tilt sich die Serverarchitektur teilen müssen.

Extrem unkorrekte und geradezu betrügerische Praktiken im Umgang mit Geschäftspartnern in der jüngeren Vergangenheit sind ebenfalls nicht dazu angetan, Vertrauen zu erwecken. Wir empfehlen unbedingt, die Finger von Pokerstars und Full Tilt zu lassen! Es gibt genügend gute Alternativen für deutsche Pokerspieler.